Von Gletschern rundgeschliffene Gipfel jenseits der 2000 Meter, saftige Almwiesen bis in die höchsten Regionen, dazu in tieferen Lagen die größten zusammenhängenden Zirben- und Fichtenwälder der Ostalpen: das ist das einzigartige Bild, das sich einem in den Nockbergen bietet. Und durch diese grandiose Berglandschaft schlängelt sich seit den 1980er Jahren die Nockalmstraße, die im Mittelpunkt dieses langen Rennradtages steht.
Schön ist sie also zweifellos, die Nockalmstraße, und jedem Rennradfahrer kann sie nur wärmstens ans Herz gelegt werden. Dass auf der Website der Straße aber ausschließlich die zahlenden Oldtimer-Fans, Motorradfahrer und Busreisenden angesprochen werden und Radfahrer unerwähnt bleiben, zeigt schon etwas die Problematik auf.
Naturschutz, schonender Tourismus und 100000 Fahrzeuge pro Saison lassen sich halt nicht so leicht unter einen Hut bringen.
Da hilft am besten früh aufstehen, noch bevor der motorisierte Verkehr erwacht oder die Fahrt abseits der beliebten und belebten Wochenenden zu legen. Gelingt einem das, steht einem Rennraderlebnis der besonderen Art nichts mehr im Weg.
Dass nichts mehr im Weg steht, stimmt so allerdings auch nicht ganz, denn immerhin startet die hier beschriebene Runde in Klagenfurt und bis zum Beginn der Nockalmstraße in Ebene Reichenau gilt es auch schon 50 Kilometer und die ein oder andere Steigung zu überwinden. Aufgrund der Länge der Runde verzichten wir hierzu auf allzu große Schnörkel und Umwege und halten uns großteils an die B95, die Turracher Bundesstraße.
Speziell die fünf Kilometer zwischen Moosburg und Oberglan sowie der kurze Anstieg von Feldkirchen nach Himmelberg erfüllen definitiv nicht die Kriterien eines Traumsträßchens, aber manchmal muss man da einfach durch und auf entsprechende Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme der Autofahrer setzen.
Nach Himmelberg wartet noch einmal ein 300-Höhenmeter-Anstieg, bevor sich die Straße zurücklegt und mit nur noch minimaler Steigung das obere Gurktal flussaufwärts führt. Auch hier kann der Verkehr durchaus nerven, allerdings bietet der parallel zur Straße verlaufende und zumeist gut befahrbare Radweg eine willkommene Ausweichmöglichkeit.
In Ebene Reichenau sollte man noch einmal seine Trinkflaschen auffüllen, denn unmittelbar am Ortsende beginnt die Steigung. Zunächst geht es noch kurz auf der Hauptstraße talein. Bevor diese aber unerhört steil hinauf zur Turracher Höhe zieht, zweigt links die Nockalmstraße, das Ziel unserer heutigen Träume, ab.
Bis Innerkrems liegen nun 32 Kilometer, 52 Kehren und etwa 1500 Höhenmeter vor uns. Die Höhenmeter müssen aber nicht auf einmal bewältigt werden, denn nach Erreichen der Schiestlscharte auf 2024 Metern Seehöhe folgt eine kurvenreiche Abfahrt, bevor noch einmal 500 Höhenmeter hinauf zur Eisentalhöhe auf 2042 Metern warten. Ausblicke auf die umgebende Bergwelt und Fotomotive gibt es zahlreich und so wird die Fahrt zu keinem Zeitpunkt monoton und, da die Steigung zehn Prozent nur selten überschreitet, ist die Anstrengung in erster Linie vom selbst gewählten Tempo abhängig.
Nach einem letzten Blick von der Eisentalhöhe auf die Gletscher der Ankogelgruppe geht es rasant hinunter nach Innerkrems, wo die Nockalmstraße endet.
Während es bei der klassischen Nockalm-Runde nun weiter talaus Richtung Krems und Gmünd geht, stellt sich einem bei der Weiterfahrt Richtung Norden ein weiterer Anstieg in den Weg. Kurz aber recht steil geht es auf den Schönfeldsattel und dann durch ein wunderschönes Hochtal hinaus in den Salzburger Lungau. Welch ein Wohlgefühl, dass der motorisierte Ausflugsverkehr diese Anfahrt zur Nockalmstraße noch nicht so richtig entdeckt hat.
Am Ende der Abfahrt wartet das Thomatal, durch das es weiterhin sanft abfallend in Richtung Murtal geht, das bei Madling erreicht wird.
Ramingstein, die einzige Gemeinde im Lungau, die unter 1000 Meter Seehöhe liegt, mit ihrem Wahrzeichen der mächtigen Burg Finstergrün wird passiert und die nächsten 30 Kilometer geht es nun in sanftem Gefälle das Murtal hinaus.
Bei günstigem Verkehrsaufkommen bietet es sich an, ordentlich Tempo auf der Bundesstraße zu machen, ansonsten ist man auf dem durchwegs asphaltierten Murradweg, dem dieser Track folgt, deutlich entspannter unterwegs.
Hat man den netten, mittelalterlichen Stadtkern von Murau durchquert, lässt man das Murtal zurück und befindet sich unmittelbar in der nächsten Steigung. Zunächst steil, dann nach kurzer Abfahrt deutlich sanfter gilt es noch einmal fast 400 Höhenmeter wegzudrücken, bevor man wieder Kärntner Boden erreicht. Wunderbar einsam verläuft die Straße nördlich der Frauenalpe hinüber ins Kärntner Metnitztal, durch das es nun hinaus bis Friesach geht.
Die großen Schwierigkeiten liegen nun hinter uns und die Rückfahrt nach Klagenfurt über Althofen und vorbei an Kärntens größter Burg Hochosterwitz gestaltet sich unkompliziert.
Grund genug also, diese heroische Runde schon einmal zu feiern und der auf halbem Weg zwischen Friesach und Althofen direkt am Weg liegenden Brauerei Hirt einen Besuch abzustatten. Die noch fehlenden 50 Kilometer gestalten sich solcherart gestärkt zumindest lustiger, wenn auch nicht unbedingt leichter.
Zurück in Klagenfurt wartet dann der erfrischende Wörthersee, bevor man diesen phantastischen Rennradtag noch einmal Revue passieren lässt.
Wie ein Raubtier seine Beute, so umschleichen wir den Großen Speikkogel und nähern uns diesem Giganten schrittweise. Die Straße auf den höchsten Gipfel der Koralm gilt als eine der schwersten Österreichs und wurde heuer auch von den Planern des Transcontinental Races als zwingend zu fahrender Parcours aufgenommen, bevor die Corona-Pandemie zur Absage gezwungen hat. Doch zu dieser knüppelharten Straße hoffentlich ein anderes Mal mehr. Die hier beschriebene Runde, die einem mit ihren fast 180 Kilometern und beinahe 4000 Höhenmetern auch nicht geschenkt wird, führt nicht auf den Gipfel selbst sondern um diesen herum. Dass dabei mit der Soboth und der Weinebene zwei bekannte Passübergänge mit versteckten Auffahrten am Programm stehen, soll bei aller Ehrfurcht vor dem Speikkogel nicht untergehen.
Vom Ausgangspunkt in Wolfsberg geht es zunächst am gut ausgebauten Radweg das Lavanttal hinunter. Nach etwa 25 Kilometern ist die Einrollphase vorbei und mit der Soboth wartet der erste Anstieg des Tages.
Während die gut ausgebaute Hauptauffahrt von Lavamünd vor allem an Wochenenden eindeutig den motorisierten Freunden gehört, ist man auf der hier gewählten Variante praktisch alleine. Hierzu muss man die in Ettendorf abzweigende schmale Straße finden, auf der es über St. Lamprecht bis hinauf aufs Koglereck geht. Erst hier am höchsten Punkt mündet diese wunderbar einsame Variante in die Soboth-Straße, eine Einsamkeit die bei einer Durchschnittssteigung jenseits der zehn Prozent allerdings hart erarbeitet werden muss.
Bald ist die steirische Grenze erreicht und langgestreckten Kurven, die verdeutlichen, warum diese Strecke bei Motorradfahrern so beliebt ist, ziehen hinunter zum Stausee Soboth. Der schön gelegene See ist aufgrund seiner Höhenlage, der umgebenden Fichtenwälder und insbesondere Dank der Auflage, dass er in den Sommermonaten stets gefüllt sein muss, ein beliebtes Ausflugs- und Badeziel.
Vom Stausee geht es etwa zehn Kilometer in ständigem Auf und Ab ostwärts. Beim Mauthnereck verlassen wir den bei Schönwetter doch nervigen Ausflugsverkehr und zweigen auf eine kleine Straße ab, auf der es für weitere zehn Kilometer immer in etwa 1000 Meter Seehöhe der slowenischen Grenze entlang geht. Schlussendlich wird die Abfahrt dann aber doch mit einigen engen Kurven und schönen Ausblicken auf die sich vor uns ausbreitende Süd- und Weststeiermark vollendet.
In Eibiswald schwenkt der Routenverlauf nach Norden, und das Sulm- und Laßnitztal querend geht es auf kleinen Straßen durch die weststeirischen Hügel. Bis Stainz kann man diesen relativ leichten Abschnitt der Runde genießen, doch allzu bald wird einem klar, dass der Ausgangspunkt und somit auch das Ziel der Runde jenseits der sich mächtig vor uns aufbauenden Koralm liegt.
Die Weinebene ist der zentrale Passübergang über die Koralm. Ihr höchster Punkt liegt auf immerhin 1668 Metern Seehöhe und sie ist ein seit Jahrhunderten genutzter Verkehrs- und Handelsweg. Der Name leitet sich von der einst hier heroben befindlichen Umladestelle ab, wo Wein und andere Waren umgehoben wurden (Wein(h)eben).
Die kürzeste Auffahrt zieht von Deutschlandsberg über Trahütten herauf. Unsere Anfahrt von Stainz ist da schon deutlich länger und komplizierter. Dafür wird man mit wahren Traumsträßchen belohnt, auf denen man weitgehend alleine bleibt. Grob kann man den Anstieg in drei Abschnitte unterteilen. Der erste Abschnitt zieht von Stainz an den Südhängen des Reinischkogels hinauf nach Kloster. Nach kurzer Abfahrt und Querung der Hebalm-Straße folgt der kurze zweite Anstieg nach Osterwitz mit seiner panoramareich und fotogen gelegenen Kirche. Nach einer neuerlichen Abfahrt erreicht man schließlich die Weinebenstraße, die von Deutschlandsberg heraufkommt und der man die immerhin noch fehlenden 850 Höhenmeter abringt.
Am Passübergang angelangt liegen dann aber alle Schwierigkeiten hinter einem und die rasante Abfahrt hinunter nach Wolfsberg rundet diese fordernde aber wunderschöne Koralm-Umrundung ab.
Eine Salzburger Klassiker, der in jedes Tourenbuch gehört. Höhepunkte sind die tolle Auffahrt auf die Postalm und die Ausblicke auf die türkisen Salzkammergutseen.
In der hier vorgestellten Form beginnt die bekannte Postalm-Runde in Salzburg. Vom nördlichen Ende des Wiestalstausees verläuft die Strecke daher über Hinterwinkel nach Elsbethen und nicht, wie die Runde auch oft gefahren wird, entlang des Stausees nach Hallein. An ihrer Länge ändert sich dadurch freilich nicht viel. Außerdem verzichten wir bei der konkreten Streckenwahl auf kleinere oder größere Umwege auf Nebenstraßen und halten uns stattdessen an die direkten Verbindungen. Dadurch ist die Routenführung simpel und sind die Voraussetzungen für eine solide Durchschnittsgeschwindigkeit bereitet.
Wir starten also im Rennmodus auf der L105 von Salzburg nach Hallein. Wenn man für die Runde den richtigen Zeitpunkt wählt, wie etwa Sonntagfrüh, dann ist auch hier wenig los. Untersberg, Watzmann und Hoher Göll rücken rasch näher und werden bald zurückgelassen. Nach 25 Kilometern ist Golling erreicht und man verlässt das Salzachtal in Richtung Lammertal. Wie schon zuvor verfügt auch hier die Hauptstraße meist über einen Extrastreifen für Radfahrer. Als gemütlichere Variante kann man auch den Radweg entlang der Lammer nehmen, dieser ist streckenweise allerdings nicht asphaltiert.
Bei Oberscheffau steilt die Straße kurz auf und schon ist die Abzweigung zur Postalm erreicht. Durch Bergwiesen schraubt man sich ab hier stetig, aber niemals übermäßig steil bergwärts. Das Tennengebirge glänzt noch weiß herüber und später erscheint am Horizont der Dachstein mit seiner markanten Nachbarin, der Bischofsmütze. Ein großer Vorteil dieses Teils der Runde ist, dass die Postalm-Straße mautpflichtig ist. Die motorisierten Verkehrsteilnehmer sind dadurch merklich reduziert. Nach einer kurzen Zwischenabfahrt ist schon das Hochplateau der Postalm erreicht und damit der höchste Punkt der Runde.
Über neun Kehren kurvt man danach, den markanten Rinnkogel im Angesicht, talwärts und erreicht bald das Tal des Kammersbach. Seinen türkisenen Wellen folgt man auf einem kleinen Sträßchen bis die Osterhorngruppe endgültig überwunden ist und in Strobel das östliche Ende des Wolfgangsees erreicht wird.
Auch hier bleiben wir unserem Motto treu, fahren gleich gar nicht auf den Radweg, sondern wählen die B158, die entlang des Südufers bis St. Gilgen führt. Auch hier ist meist neben der Fahrbahn ein Extrastreifen, der das Radfahren trotz des Verkehrs recht entspannt macht.
Die Bergwertungen sind aber noch nicht ganz vorbei. Zunächst fordert der Übergang vom Wolfgangsee zum Fuschlsee ein paar kräftige Tritte in die Pedale. Am Fuschlsee angekommen folgt der nächste kurze Anstieg, das Perfalleck. Es führt von Brunn in die sehr reizvolle Tiefenbrunnau. Hier ist Radfahren ein wahrer Genuss.
Inmitten dieser Idylle liegt Faistenau, das nicht nur in der warmen Jahreszeit zum Zwischenstopp einlädt, sondern auch im Winter als Langlaufzentrum sehr bekannt ist. Bei Radfahrern sehr beliebt ist die nun folgende schmale Straße durch die Strubklamm. Kurvig verläuft sie oberhalb des schmalen Taleinschnitts, einmal muss sogar ein Tunnel durchfahren werden. An ihrem Ende eröffnet sich ein fast schon spektakulärer Ausblick auf den Wiestalstausee und das Ende der Runde rückt langsam näher. Denn nach dem letzten Anstieg hinauf nach Hinterwinkel ist die letzte Hürde übersprungen und vorbei am Gaisberg liegt schon wieder der Ausgangspunkt der Runde vor uns.
Wer beim Zeitfahrrennen King Of The Lake am Attersee schon einmal dabei war, kennt die knisternde Atmosphäre und den landschaftlichen Reiz dieses Events. Aber auch ohne offizielles Rennen verdient die Runde unsere Aufmerksamkeit.
Der King of the lake ist ein einzigartiges Einzel- und Mannschaftszeitfahren für Amateure unter Profibedingungen. Das Rennen wird jährlich im September ausgetragen und feiert mittlerweile schon sein 10-jähriges Jubiläum.
Die knapp 48km lange Runde um den Attersee wird von uns, wie auch beim Rennen, im Uhrzeigersinn gefahren, allerdings haben wir den Startort von Kammer im Norden des Sees in den Süden nach Unterach verlegt.
Dass für die Runde nicht einmal 100 Höhenmeter zu überwinden sind, sorgt für Entspannung im Vorfeld. Die Perspektive ändert sich allerdings, wenn man die Strecke auf Zug fährt. Dann zeigt sich nämlich, dass kaum ein Kilometer tatsächlich flach ist. Ständig sind kleine Wellen zu überwinden und das Höhenprofil sieht dementsprechend wie das Gebiss eines Piranhas aus. Am Beginn werden die kurzen Steigungen noch auf der großen Scheibe weggedrückt. Im Laufe einer zügigen Umrundung des Attersees können sich die Oberschenkel aber durchaus zu Wort melden.
Die Orientierung ist bei dieser Ausfahrt nicht wirklich kompliziert. Sie beginnt bei einem großen Parkplatz in Unterach am Attersee. Damit markiert die längste Steigung (ca. 200m Länge) den Start. Schon bald rollt man direkt am türkisen See in Richtung Norden und es verwundert nicht, dass das Salzkammergut von den Städtern seit über hundert Jahren zur Sommerfrische auserkoren wird. Immer wieder werden alte Villen passiert, bis in Buchberg die Straße kurz auf 13% aufsteilt.
Nach dem Wendepunkt in Schörfling geht es in Fahrtrichtung Süden, was aus Sicht der Windverhältnisse nicht uninteressant sein kann. Fast am Ziel angelangt mündet der Weissenbach in den Attersee und hat an dieser Stelle ein fast schon kitschig türkises Delta geformt.
An schönen Sommertagen bietet es sich an, direkt vom Parkplatz aus zum Freibad in Unterach zu spazieren und in den herrlichen Attersee zu tauchen.
Wenn alles zu blühen beginnt, dann ist die Gegend nördlich von Salzburg der richtige Ort, um die müden Knochen wieder in Schuss zu bringen. Aber Vorsicht: Das Alpenvorland ist kein Flachland. Die meiste Zeit reiht sich Hügel an Hügel!
Für Salzburger Rennradfahrer ist die Kletterhalle im Norden der Stadt ein beliebter Ausgangspunkt für Ausfahrten. Von dort kann man zum Beispiel der Salzach entlang in Richtung Norden losstarten, oder, wie bei dieser Runde, nach Osten in Richtung Eugendorf. Die Route verläuft hier zunächst entlang des Alterbachs und später auf der Ischlerbahntrasse bis Eugendorf.
Spätestens ab hier ist der Trubel der Stadt vorbei und das dichte Netz an Landstraßen und Güterwegen breitet sich vor einem aus. Sich darin zurecht zu finden, ist wohl erfahrenen Locals vorbehalten. Man kann bei der Tourenplanung allerdings nicht viel falsch machen, weil sich der Verkehr in diesem Straßennetz sehr gut verteilt. Und so führt auch diese Variante durch Felder und Äcker, über Hügel und durch kleine Wälder, vorbei an prachtvollen Bauernhäusern im Flachgauer Stil.
Nach einer etwas längeren Steigung, die passender Weise in „Gstaig“ endet, wird Feldkirchen bei Mattighofen erreicht und gleich danach der wunderschöne Ibmer See. Er markiert den nördlichen Wendepunkt der Runde.
Am Charakter der Ausfahrt ändert sich freilich auch bei der Rückfahrt nichts. Weiterhin leuchtet der junge Raps in strahlendem Gelb mit den herausgeputzten Höfen um die Wette. Die ständigen Wellen werden auf der großen Scheibe im Wiegetritt weggedrückt und so rückt der Untersberg Kilometer für Kilometer wieder näher.
Ein Highlight jagt das nächste auf dieser Runde. Die Länge ist überschaubar, aber Höhenmeter und Steigungsprozente sprechen eine andere Sprache. In Verbindung mit den herrlichen Ausblicken in die Osterhorngruppe, das Tennengebirge und die Berchtesgadener Alpen ergibt das eine vollkommene Halbtagesausfahrt.
Die Runde beginnt in Elsbethen. Von der Stadt Salzburg aus gelangt man am einfachsten über die Radwege links und rechts der Salzach hierher. Nach einer kurzen Strecke entlang der eher viel befahrenen L105 zweigt man in Haslach links auf eine ruhige Seitenstraße ab und sofort taucht man in eine liebliche Landschaft ein.
In leichter Steigung geht es hinauf nach St. Jakob am Thurn, einem äußerst schön in einer Einsattelung gelegenen Dorf. Schon von der Ferne sieht man das gleichnamige Schloss aus dem 13. Jahrhundert, dass mit seinem mittelalterlichen Turm ein Blickfang ist. Über ein verstecktes Hochplateau erreicht man dann den ersten Passbergang und begibt sich sogleich auf die Abfahrt hinunter nach Seefeldmühle.
Mit dem Almbach ist der tiefste Punkt erreicht und die nächste Steigung beginnt. Sie ist länger und selektiver als die vorherige. Denn es geht auf der alten Straße hinauf nach Krispl. Dass eine neue Zufahrt zu dieser auf einem Übergang gelegenen Ortschaft gebaut wurde, mag daran liegen, dass die ursprüngliche Variante im oberen Teil auf ca 1,5 Kilometer 20% Steigung aufweist. Wenn man das Rad an einer kleinen, verlassenen Mühle vorbeiwuchtet und der Rahmen schon ächzt, hat man es fast geschafft und gelangt die letzten Meter auf der neuen Straße hinauf zum höchsten Punkt.
Vor der folgenden Abfahrt braucht man sich nicht die Jacke anzuziehen, weil nach zwei Kehren Gaißau erreicht wird, der Ausgangspunkt für den nun folgenden Höhepunkt der Runde: die Auffahrt zur Spielbergalm. Auf ca fünf Kilometern sind rund 600 Höhenmeter zu überwinden. Das bedeutet, dass es nur wenige Ruhephasen gibt, und vielmehr ziemlich durchgehend Bergfahrerqualitäten gefragt sind. Bei einer kleinen Kapelle ist das steilste Stück geschafft, doch wartet eine andere Herausforderung: Hier endet nämlich der Asphalt und einem kühlen Getränk auf der Spielbergalm steht nur mehr eine kurze Passage auf einer Schotterstraße im Weg. Diese ist aber mit etwas Vorsicht auch mit dem Rennrad gut zu absolvieren.
Der Rest der Runde ist weniger anstrengend, dafür aber ebenso lieblich zu befahren. Nach der Abfahrt und dem kurzen Stück talauswärts entlang dem Mirchtlbach wird den Wiestalstausee erreicht, der türkisfarben zwischen den Bergen liegt. Kurz nach seinem Ende darf man eine eher unscheinbare Abzweigung („Elsbethen“) nicht übersehen. Nur knapp 100 Höhenmeter muss man überwinden, bis das landschaftlich reizvolle Hochtal von Hinterwinkel erreicht wird.
Das schmale Asphaltband schlängelt sich elegant durch die Felder, steilt zum Gasthaus Ramsau nochmals kurz auf, bevor der Übergang und damit die kurze Abfahrt zurück zum Ausgangspunkt in Elsbethen erreicht wird.
Allein schon die Fahrt links und rechts des Rheins im österreichisch-schweizer Grenzland stellt eine wunderbare Ausfahrt da. Die spektakuläre Bergstraße nach Ebnit ist dann das i-Tüpfchen, das diese Runde zu einem unvergessenen Erlebnis macht.
Los gehts in Feldkirch vom Parkplatz der Schattenburg. Von Feldkirch verläuft die Route zunächst der Ill entlang nach Nofels und von dort über Felder in Richtung Schweiz. Die Grenze wird mit dem Rhein passiert und unmittelbar auf der westlichen Rheinseite noch vor der Autobahn zweigt man rechts ab auf ein ruhiges, beschauliches Sträßchen, dem man bis Rühti folgt.
Nach Rühti wechselt man auf die Staatsstraße Nr. 13. Die Wahl dieser etwas verkehrslastigeren Straße zahlt sich aus, weil sie durch den „Hirschsprung“ führt, einem schluchtartigen Einschnitt, der den Blattenberg von den Appenzeller Bergen trennt. Der Sage nach konnte sich ein Hirsch durch einen Sprung über diese Schlucht vor Jägern, die ihm auf den Fersen waren, in Sicherheit bringen.
In Oberriet zweigt links die Straße nach Kobelwald ab, das nach einigen Kehren und zünftiger Steigung erreicht wird. Wer die Muße dazu hat, kann hier eine Kristallhöhle besichtigen, die in 15 Minuten Fußmarsch zu erreichen ist. Schon geht es aber wieder bergab, über zwei bis drei Kurven hinein in die Felder und auf eine lange Gerade bis Eichberg. Hier ist die nächste Rampe zu nehmen, die Härdlistrasse (kein scharfes „ß“ in der Schweiz!) hinauf in Richtung Westen.
In der darauffolgenden kurzen Abfahrt darf man die Abzweigung in die Brandgasse nicht verpassen. Sie führt zunächst im Ortsgebiet, dann über freie Felder wird bergwärts – allerdings nicht sehr lange, weil man schon bald in einem kleinen Taleinschnitt abwärts nach Altstätten rollt. Es zahlt sich aus, die Innenstadt dieser netten und gepflegten Ortschaft zu besichtigen. Wer sich von Schweizer Preisen nicht abschrecken lässt, der findet hier auch sicher ein nettes Café, um eine Kafi zu trinken.
Der Modus bleibt auch im weiteren Verlauf der Runde der gleiche: ein ständiges Auf und Ab. Noch in Altstätten geht es die Heidenerstrasse entlang bergwärts. In mäßiger Steigung verläuft sie den Hang entlang, zunächst durch Weinberge, dann im Wald. Kurz nach dem Übertritt vom Kanton St. Gallen in den Kanton Appenzell Ausserrhoden geht es rechts weg, hinunter bis Rebstein und nach einigen Kilometern auf der Hauptstraße wird Balgach erreicht.
Nun folgt eine längere Flachpassage durch das Überschwemmungsland des Rheins bis Diepoldsau. Die Gemeinde ist der einzige Teil der Schweiz östlich des Rheins. Grund dafür ist die Begradigung des Flusses, die zu einer Abtrennung des in der Flußwindung gelegenen Gebietes geführt hat. Der Altarm des Rheins ist heute übrigens ein beliebtes Badegebiet.
Die Schweizerstraße führt, nun wieder auf österreichischem Boden, bis Dornbirn. Wer schon genug hat, kann hier schon wieder Richtung Süden abbiegen. Man lässt sich allerdings das Highlight des Tages entgehen. Der Abstecher nach Ebnit ist eine im unteren Teil extrem steile Straße, die selbst für Rampensäue eine Herausforderung darstellt. Mit über 20 % windet sich das Asphaltband einer Schlucht entlang aufwärts, über eine Brücke und weiter ziemlich knackig bis es fast überraschend bergab geht. Durch einige Tunnels führt die nunmehr einspurige Straße weiter taleinwärts, in angenehmerer Steigung zwar, aber immer noch merkbar aufwärts. In Ebnit hat man den höchsten Punkt erreicht. Die kleine Ortschaft ist eines der Walserdörfer Vorarlbergs. Sie wurden von den Einwohnern des Schweizer Kantons Wallis im Spätmittelalter gegründet, weil diese armutsbedingt neue Lebensräume, meist abgeschiedene Bergtäler, erschließen mussten. Der Name „Ebnit“ bezieht sich vermutlich auf die ebene Fläche inmitten der Berge.
Zurück in Dornbirn geht es zunächst der Hauptstraße entlang nach Hohenems und Götzis. In Götzis zweigt die Montfortstraße ab, die über den kleinen Übergang St. Arbogast hinüber nach Klaus führt. Wer übrigens jetzt immer noch nicht ausgelastet ist, für den bietet sich von Götzis aus noch ein Abstecher hinauf nach Millrütte an. Auf den gut sechs Kilometer durchfährt man zunächst die wildromantische Örflaschlucht, lässt an ihrem Ende auch die lieblich gelegene Kirche von Meschach hinter sich und windet sich durch ein kleines Tal hinauf zur Gaststätte Millrütte, wo die asphaltierte Straße endet.
Doch zurück zum Übergang St. Arbogast: Er trennt Sattelberg und Tschütsch von den den Bergen des Bregenzer Wald ab. Durch die Arbogaster Klause verlief, wegen der ständigen Überschwemmungen des Rheins, auch die ursprüngliche Straße an der östlichen Seite des Flusses.
Nach Klaus wird Rankweil erreicht, wo die Hauptstraße wieder verlassen wird. Der Radweg ist hier eine gute Option bis Tufers, von wo aus es dann noch ein letztes Mal bergauf geht. Göfis ist bald erreicht und über die L66 geht es zurück zur Schattenburg in Feldkirch.
Das Resümee: In jeder Hinsicht eine gelungene Ausfahrt!
Ist der Walgau schon ein schöner Flecken Erde, dann erst recht das Brandnertal. Diese Tour vereint beide: naturnahe Landschaften mit kurvenreicher Bergstraße.
Gemütlich beginnt es im Talboden des Walgau an der Nordseite der Ill. Satteins, Schlins, Bludesch, Thüringen und Ludesch werden zurückgelassen, man passiert den Hangenden Stein, eine markante Felsnadel direkt neben der Straße, und erreicht Nüziders.
Im Süden öffnet sich bereits der Einschnitt des Brandnertals mit dem einprägsamen Bruchkessel des Schäsatobels. Dieser Murbruch entstand vor ca. 200 Jahren und die ursprünglich harmlose Schesa mutierte damals zu einem der gefährlichsten Wildbäche Vorarlbergs. Bis zu umfassenden Verbauungsmaßnahmen vor über hundert Jahren wurden Millionen von Kubikmetern Geröll in die Ill transportiert, von wo sie weiter in den Rhein und in den Bodensee gelangten.
Nach Bludenz windet sich die Straße in das Brandnertal, gemächlich aber stetig ansteigend. Nach einigen flacheren Kilometern wird die Ortschaft Brand erreicht. Sie ist in den letzten Jahren aus dem Dornröschenschlaf erwacht und erlebt seither eine touristische Blüte. Das ist durchaus verständlich, bietet das Rätikon doch sowohl im Sommer, wie auch im Winter die ideale Kulisse für viele Freizeitaktivitäten.
Nach Brand wartet das Kriterium des Tages. Die Straße hinauf zur Lünerseebahn ist steil, schmal und in der Hochsaison leider stark befahren. Günstig ist es daher, im Frühling oder Herbst und nicht zu den Stoßzeiten die Auffahrt in Angriff zu nehmen. Wem das gelingt, der kann sich auf einen beeindruckenden Talkessel freuen und auch der Blick zurück erweist sich stets als lohnend.
Wer bei der Rückfahrt nochmals innehalten möchte, der findet in Brand verschiedene Cafés, die zum Verweilen einladen. Zügig ist dann wieder Bludenz erreicht und in tief gebückt dreht sich der belgische Kreisel vorbei am beeindruckenden Liebherr Werk in Richtung Nenzing. Gemütlich und auch landschaftlich recht nett ist von dort der Radweg bis Frastanz. Wer es durchziehen möchte, bleibt auf der L190, die geradewegs zum Ausgangspunkt zurückführt.
Der Brennerpass ist als Transitroute bekannt. Dass dieses Gebiet auch idyllische Rennradstrecken bietet, zeigen wir mit dieser Runde ins wilde Geschnitztal!
Die Tour kann in Innsbruck begonnen werden oder, wenn man es etwas kürzer mag, in Matrei am Brenner. Bei einem Start in Innsbruck ist der besondere Reiz, dass man in der Tiroler Landeshauptstadt und damit im urbanen Zentrum Tirols beginnt und von dort aus bis in die hochgelegene Almregion der Stubaier Alpen vordringt.
Dazu sind einige Höhenmeter zu überwinden und dies beginnt gleich zu Beginn. Die Straße hinauf nach Igls und weiter nach Patsch fordert unmittelbar Bergfahrerqualitäten und endlich oben angekommen eröffnen sich erste Blicke in das Stubaital mir seiner beeindruckenden Gletscherwelt rund um Serles, Habicht, Zuckerhüttl und Wilder Freiger.
Weiter geht es kurvig und wellig auf der alten Römerstraße in Richtung Staatsgrenze. Man passiert das Arztal, an dessen Ende am so genannten „Geschriebenen Stein“ etruskische Inschriften zu finden sind. Sie zeugen davon, dass der Brennerpass seit langer Zeit als Verbindung zwischen Nord und Süd genutzt wird. Auf einer dieser historischen Verbindungen rollt man bis knapp vor Matrei und zweigt dann bei einer unscheinbaren Kreuzung auf eine noch kleinere Straße ab. Matrei wird rechts liegen gelassen und es folgt eine kurze Rampe hinauf zum Eingang des Navistals gefolgt von einer ziemlich steilen Abfahrt wieder hinunter in das Wipptal. Die folgenden Kilometer führen landschaftlich reizvoll über Wiesen und entlang von Waldrändern bis in Steinach die Abzweigung in das Gschnitztal erreicht wird.
Dieses Seitental zum Wipptal ist touristisch wenig genutzt hat sich seine Ursprünglichkeit weitgehend bewahren können. Entlang des Gschnitzbachs verläuft die Tour immer weiter hinein in die schroffe Bergwelt des Alpenhauptkamms. Vor allem auf der Nordseite werden die Bergflanken immer steiler und steilen bald zu felsigen Wänden auf. Herunten im Tal schlängelt sich die kleine Straße stattdessen durch blütenreiche, anmoorige Wiesen. Immer wieder passiert man trutzburgenartige Berghöfe, die gefühlt schon seit jeher hier stehen. Nach etlichen Kilometern ist dann bei einem Parkplatz das Ende für den motorisierten Verkehr erreicht. Für Bergziegen am Rad beginnt hingegen erst der wahre Genuss. Das kleine asphaltierte Almsträßchen hinauf zur Laponesalm kann ohne weiteres als Radjuwel bezeichnet werden. Mit jedem Tritt und jeder Kurve dringt man tiefer in die Bergwelt ein und bei einem Erfrischungsgetränk auf der bewirtschafteten Alm kann man die herrliche Natur in vollen Zügen genießen.
Die Rückfahrt nach Innsbruck verläuft nun weniger verschnörkelt und wählt dementsprechend einen direkteren Verlauf. Auf der Hauptstraße des Gschnitztals geht es zunächst zurück nach Steinacht, dann kurz auf schottrigem Untergrund entlang der Sill. Ab Matrei dient die Brennerbundesstraße als Weg. Sie weist zwar etwas mehr Verkehr auf, dafür kommt man zügig voran. Im Angesicht der Nordkette werden die letzten Kilometer über ein paar lange Geraden und einigen Kehren absolviert, bis die Berg Isel-Skisprungschanze und damit Innsbruck wieder erreicht ist.
Der Tschirgant, Hausberg von Imst, ist von Westen aus gesehen eine formschöne Pyramide. Bekannt ist der Berg wegen eines massiven Bergsturzes vor rund 3.000 Jahren. Bis weit ins Ötztal hinein wurden damals Gesteinsbrocken geschleudert. Bei dieser Tour wird der Tschirgant umrundet, soweit möglich auf kleinen Straßen.
Los geht es beim großen Parkplatz unterhalb der Wallfahrtkirche Maria Locherboden bei Mötz. Man bleibt auf der nördlichen Innseite, durchfährt das Ortszentrum von Mötz und bleibt auf den kleinen Straßen, die die Felder durchziehen.
Wenn es im Folgenden immer an den Südhängen des Tschirgant entlang geht, wird die Autbahn mehrmals gekreuzt. Immer befindet man sich aber auf kleinen Straßen, auf denen es fast kein Autoverkehr gibt.
Auf Höhe Eingang Ötztal ändert sich die Vegetation, weil auf den kargen Böden des Bergsturzes vorwiegend Föhren wachsen. Da können schonmal italienische Gefühle aufkommen.
Bei Roppen wird die Landesstraße praktisch nur gestreift, denn bei Trankhütte beginnt ein ausgesprochen reizvolles Sträßchen nach Karres. Der Beginn ist zwar ordentlich steil, doch schon bald wird eine Mittelgebirgsterrasse erreicht und es wird flacher. Am höchsten Punkt eröffnen sich Ausblicke ins Pitztal sowie ins Tiroler Oberland und nicht nur weil man sich am Jakobsweg befindet, kommen positive Gefühle auf.
Der einfachste und schnellste Weg von Imst nach Nassereith ist dann die B189, jedoch ist hier auch ein hohes Verkehrsaufkommen hinzunehmen. Die hier vorgeschlagenen Wege sind dagegen verkehrsarm, allerdings nicht zu empfehlen für diejenigen, die gerne den direkten Weg zwischen A und B nehmen. Denn in etlichen Kurven und mit einigen Haken durchkreuzt man die Felder links und rechts des Gurglbachs. Günstig ist es sicherlich, hier ein GPS-Gerät zu verwenden, weil einige anfangs noch asphaltierte Wege in Schotterpassagen münden.
Nach Tarrenz in Dollinger ist die Detour aber mangels asphaltierter Nebenstraßen vorbei. Bis Nassereith muss die B189 entlanggebrettert werden, das sind jedoch nur einige wenige Kilometer.
Auch zum viel befahrenen Holzleitensattel gibt es eine überaus reizvolle Alternative. Von Dormitz führt den Rossbachs entlang ein schmales Asphaltsträßchen in Richtung Mieminger Plateau. Zunächst ist die Steigung fair, doch folgen hinauf nach Aschland zünftige Rampen. Während drüben auf der B189 der Verkehr brummt, herrscht auf dem schmalen Asphaltbändchen, das sich durch die Blumenwiesen windet, Ruhe und Idylle.
Die restliche Strecke bis zurück zum Ausgangspunkt verläuft dann doch über die B 189. Das ist aber deshalb eher unproblematisch, weil es fast nur bergab geht und daher der Verkehr weniger lästig ist. In wenigen Minuten erreicht man Obsteig und dann geht es nur noch hinab nach Maria Locherboden.